Eigenblut-UVB-Therapie

Die Bestrahlung des eigenen Blutes mit UV-Licht hat ihre Ursprünge in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ab 1925 haben E. Becher und seine Mitarbeiter begonnen, Blut von Menschen außerhalb des Körpers zu bestrahlen und es dem Patienten anschließend über eine Vene zurückzuführen. Fast zur gleichen Zeit begann auch E.K. Knott in den USA mit der Bestrahlung des Blutes. Er behandelte 1928 als erster eine Patientin mit schwerer Lungenentzündung erfolgreich mit der UVB-Therapie.

Pflanzen können die Energie unmittelbar aus dem Sonnenlicht aufnehmen. Der Farbstoffträger der roten Blutkörperchen im menschlichen Blut benötigt jedoch ultraviolettes Licht einer ganz bestimmten Wellenlänge, um aktivierten Sauerstoff überhaupt bilden zu können. Damit wird eine photobiologische Sauerstoffanlagerung im Körper überhaupt erst ermöglicht.

Der hoch zivilisierte Mensch von heute wird durch die Belastung mit Umweltgiften, Reizüberflutung, Bewegungsarmut, Über- und Fehlernährung geschädigt. Durch überwiegenden Aufenthalt in geschlossenen Räumen kommt häufig ein Mangel an Sonnenlicht hinzu.

Bei der UV-Lichtbehandlung entstehen im Blut so genannte aktivierte Sauerstoffstufen, die eine stark biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Körperfunktionen sowie Stoffwechselvorgängen positiv beeinflussen. Die Behandlung kann zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen, des Energiehaushaltes, der Durchblutung sowie des krankheitsbedingten Stoffwechsels führen.  Durch die möglichen positiven Nachwirkungen hat die Therapie evtl. einen sehr ausgeprägten Langzeiteffekt.

Mittels sterilem Einmalmaterial werden aus einer Armvene ca. 50ml Blut entnommen, durch das UVB-Gerät geleitet, belichtet und unmittelbar über die gleiche, noch liegende Infusionsnadel dem Körper zurückgegeben. Dieses behandelte Blut wirkt nun wie eine körpereigene Substanz auf die bestehenden Störungen ein. Es kann zu einer Stärkung des Immunsystems kommen. Häufig werden Steigerungen des Wohlbefindens sowie Verbesserungen des Konzentrations- und Denkvermögens erlebt.

Die UVB-Therapie kann eingesetzt werden bei:

  • peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten
  • Hormonstörungen
  • Schmerzzuständen
  • Lebererkrankungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Erschöpfungs- und Schwächezuständen
  • malignem Tumor
  • Diabetes mellitus
  • KHK
  • akutem Hörsturz und Tinnitus

Bitte beachten Sie:

Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische und therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden.

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