Lichttherapie

Die Lichttherapie ist ein von der wissenschaftlichen Medizin anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Traurigkeiten und den damit häufig verbundenen Schlafstörungen, die für die Betroffenen einen Stress darstellen können, sowie zur Behandlung von saisonalen depressiven Zuständen, wie z. B. Winterdepressionen.

Um ein Wiederauftreten der alljährlichen Winterdepression zu verhindern, gibt es je nach Ausprägungsart der Depression verschiedene therapeutische Ansätze. Da an grauen Novembertagen das Sonnenlicht eher spärlich ist, empfiehlt sich eine sogenannte Lichttherapie über mehrere Wochen mit einer Speziallampe, die helles künstliches Licht erzeugt. Die Behandlung erfolgt üblicherweise durch den Arzt.

Helligkeit setzt Hormone frei und beeinflusst so Stresszustände. Licht regt die Ausschüttung von Hormonen aus den Nebennieren an, die den Stoffwechsel und die Reaktion des Körpers auf Stress regulieren. Das haben japanische Forscher entdeckt und damit eine mögliche Erklärung für die positive Wirkung der Lichttherapie auf die Gesundheit gefunden. Lichttherapien werden bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen wie Depressionen oder Schlafstörungen angewendet.

Die Lichttherapie streichelt nicht nur die Seele, sondern sie hat auch eine Vielfalt an biopositiven Wirkungen. Beispielsweise setzt sie das körpereigene Wohlfühlvitamin D3 frei. Das kann den sogenannten "Winter-Blues" (Winter-Depression) verteiben, das Immunsystem stimulieren und die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Neuere Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Zusammenhang von Lichttherapie und täglichem Lebensrhythmus, zum Beispiel mit der Kombination von Lichttherapie und Schlafentzugstherapie (sog. Wachtherapie) und der Schlafphasenvorverlagerung. Wird die Lichttherapie unmittelbar nach dem morgendlichen Aufwachen angewandt, also möglichst früh, kann es zu einem positiven Stimmungsumschwung kommen

Wirksam ist normales weißes Licht, das dem Spektrum des Sonnenlichts entspricht. In Studien zeigt sich aber, dass der Mensch sich heute zu wenig im Freien aufhält, um sich der notwendigen Lichtmenge auszusetzen.

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